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Thomas Cook profitiert von starker Nachfrage und Erholung bei Condor

Europas zweitgrößter Touristikkonzern Thomas Cook profitiert von einer starken Reisenachfrage und der Rückkehr des deutschen Ferienfliegers Condor in die Gewinnzone. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr verdiente das Unternehmen unterm Strich 12 Millionen Pfund (13,5 Mio Euro), wie es am Mittwoch in London mitteilte. Im Vorjahr hatte Thomas Cook nur ein Nettoergebnis von einer Million Pfund erzielt. Vor Zinsen, Steuern und Sonderfaktoren war der Überschuss jetzt noch deutlich höher (330 Mio Pfund).

Gute Geschäfte auf dem europäischen Festland sowie in Nordeuropa seien der Grund der insgesamt positiven Entwicklung, hieß es. Dieser Trend sollte sich auch im neuen Geschäftsjahr fortsetzen. In Spanien herrsche allerdings ein starker Wettbewerb, was die Gewinnspanne schmälere. In Großbritannien verzeichnete Thomas Cook zudem erstmals seit vier Jahren wieder einen Rückgang der Rendite. Auch das weniger profitable Russland-Geschäft belastete den Reisekonzern etwas.

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Lottoverrückte Spanier: Schlange stehen für "El Gardo"

In einem Monat ist es in Spanien wieder soweit: Am 22. Dezember werden dort die Gewinner der berühmten Weihnachtslotterie «El Gordo» (Der Dicke) ermittelt. Aber schon jetzt wirft das traditionelle Ereignis seine Schatten voraus - unzählige lottoverrückte Spanier stehen derzeit stundenlang vor einem kleinen Lädchen in Madrid Schlange. 

«Doña Manolita» heißt die begehrteste Losbude des Landes, die angeblich besonderes Glück bringen soll. Sie liegt im Zentrum der Hauptstadt, in der Fußgängerzone der Calle del Carmen. An den Wochenenden müssen Ordner dafür sorgen, dass die Menschenmasse nicht die Eingänge zu den anderen Läden blockiert.

Gegründet wurde der legendäre Kiosk im Jahr 1904 von Manuela de Pablo (1879-1951), die im Volksmund schnell in «Doña Manolita» umgetauft wurde. Ihre Statistik spricht für sich: Der Laden macht fast jedes Jahr ein paar Spanier reich, werden doch ungewöhnlich oft Losnummern gezogen, die hier ihre Abnehmer fanden. Allerdings werden auch nirgendwo sonst so viele Lose verkauft wie bei Doña Manolita.

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Volotea: Direktflüge von Wien nach Bilbao

Ab 29. März 2018 wird die spanische Low-Cost-Airline Volotea eine neue Direktverbindung von Wien nach Bilbao anbieten. Bilbao ist nicht nur wichtig für die Automobil-Zulieferungsindustrie, sondern aufgrund des bekannten Guggenheim-Museums auch eine sehr beliebte Urlauber-Destination. Insgesamt werden vom Flughafen Wien 45 Verbindungen nach Spanien pro Woche angeboten, die dieses Jahr bereits rund 540.000 Passagiere nutzten. Insgesamt wird Volotea im Jahr 2018 293 Routen zu 78 Flughäfen in Europa sowie in 15 Ländern bedienen.

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Eurowings will auch auf Strecken der Mutter Lufthansa fliegen

Die Fluggesellschaft Eurowings will nach der Pleite der deutschen Fluglinie Air Berlin ihrer Mutter Lufthansa auf einigen Strecken direkte Konkurrenz machen.

Im kommenden Jahr sollen unter anderem die Strecken Berlin-Frankfurt, Berlin-München und Düsseldorf-München neu angeboten werden, kündigte ein Sprecher am Dienstag in Köln an. Auf diesen Verbindungen ist nach dem Ende der Air Berlin derzeit die Lufthansa allein unterwegs.

Ob es dabei zu einem Preiskampf kommt, ist Kartellrechtlern zufolge fraglich, weil beide Gesellschaften demselben Konzern angehören. Derzeit herrscht aber gerade auf innerdeutschen Strecken eine sehr hohe Nachfrage, die wegen der Air-Berlin-Pleite auf ein ausgedünntes Angebot trifft. Das führt in den meist voll besetzten Flugzeugen zu hohen Ticketpreisen. Zusätzlich wird erwartet, dass die britische Easyjet mit ihren von Air Berlin übernommenen Flugzeugen ab 2018 ebenfalls innerdeutsche Verbindungen fliegen wird.

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Tipps für Ihren Spanien-Urlaub

Spanien erfreut sich bei deutschen und österreichischen Reisenden immer größerer Beliebtheit. Einige Tipps können dabei helfen, Ihren Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten. Wer sich bekannte Sehenswürdigkeiten ansehen möchte, sollte sich seine Tickets auf jeden Fall bereits online buchen, da der Besucherandrang häufig sehr groß ist. Auch für einen Mietwagen empfiehlt sich eine Vorabbuchung, denn nur so können Angebote auch in Ruhe verglichen werden. Außerhalb der Ortschaften herrscht in Spanien eine Maximalgeschwindigkeit von 90 km/h, auf Schnellstraßen gelten 100km/h bzw. auf Autobahnen 120 km/h. Für Geschwindigkeitsüberschreitungen von 20 km/h muss man mit einer Strafe von über 100 Euro rechnen. Darüber hinaus müssen in Spanien während des Tankens elektromagnetische und elektrische Geräte aus Sicherheitsgründen abgeschalten werden. Für Telefonieren am Steuer droht eine Strafe von mindestens 200 Euro.

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