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Hai-Alarm auf Mallorca - Panik weicht der Empörung

Ein Hai sorgt auf Mallorca zunächst mehrfach für Panik. Dann löst das Tier aber auch einen Sturm der Entrüstung aus. Und ist die Urlaubsinsel noch sicher? Experten geben Antwort. Am Pranger stehen dabei nicht die Haie, sondern andere Übeltäter.

Hunderte Badegäste liefen am Wochenende auf Mallorca schreiend und von Panik gepackt aus dem Wasser. Mehrfach hatte sich unweit der Inselhauptstadt Palma ein Blauhai der Küste genähert. «Tiburón!» (Hai) brüllten viele an den Stränden von Illetes, Cala Major und Can Pastilla. Angst und Sorge wichen am Montag allerdings immer mehr der Empörung. Auf den Homepages der Regionalzeitungen protestierte die Mehrheit der Leser dagegen, dass ein von der spanischen Küstenwache am Sonntagabend gefangenes Tier kurz danach noch am Strand von Can Pastilla in der Nähe des Ballermanns vor Dutzenden Schaulustigen eingeschläfert wurde.

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Der "rechte Spuk" am Ballermann: Mallorca vor Rekordsaison in Sorge

Mallorca wird im Sommer einen Rekordansturm von Urlaubern erleben. Vor allem immer mehr Deutsche kommen auf die Insel - und damit wächst auch die Zahl problematischer Besucher. Nach einem Eklat mit Neonazis in einem Klublokal machen sich nicht nur die Politiker Sorgen.

Nach dem Eklat versuchte die Polizei auf Mallorca die Wogen zu glätten. «Das ist nicht normal hier, das hat es zumindest in den vergangenen Jahren nie gegeben», beteuerte die zuständige Beamtin in Palma im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Die Randale im Ballermann-Kultlokal «Bierkönig», bei der eine Gruppe von rund 15 Neonazis jüngst eine Reichskriegsflagge ausgerollt und «Ausländer raus» gerufen hatte, sei ein Einzelfall.

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"Teuflisches" Geschäft mit dem Glauben vor Papst-Besuch in Portugal

Ausnahmezustand im kleinen Fátima. Der Wallfahrtsort im Zentrum Portugals bereitet sich vor dem Besuch von Papst Franziskus am 12. und 13. Mai auf einen nie dagewesenen Pilger-Ansturm vor. Mit Konsequenzen, die viele Portugiesen empören.

Marília Correia wartet schon seit einigen Tagen auf den Papst. «Wir sind früher gekommen, um dem Chaos zu entgehen», erzählt die 76-jährige Rentnerin. Mit dem Wohnmobil legten sie und ihr Ehemann die knapp 200 Kilometer zwischen Vila Nova de Gaia im Norden Portugals und dem Marienwallfahrtsort Fátima zurück. Auf dem Parkplatz unweit der Basilika war es am Wochenende - schon eine knappe Woche vor dem Besuch von Franziskus am 12. und 13. Mai - für beide mit der Ruhe aber endgültig vorbei. Immer mehr Pilger trafen ein. Mit acht Millionen Besuchern rechnet der Unternehmer-Verband der Region Ourém-Fátima (ACISO).

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Im Urlaub Netflix und Sky Go streamen - Reform im EU-Parlament

Es ist nicht das Ende von Geoblocking. Die für Verbraucher lästige Sperre wird es aber seltener geben. Das heißt zum Beispiel: Bundesliga für Mallorca-Urlauber ja, für Spanien-Auswanderer noch nicht.

Ob Filme, Serien oder Bundesliga - der Versuch, die Inhalte eines Bezahlabos im Ausland zu streamen, konnte bislang ziemlich frustrierend enden. Auf dem Bildschirm erschien nicht selten die Fehlermeldung: «Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar».

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Wenn Stiere ausrasten: Verletzte Toreros und der Ruf der Arena

Die jahrhundertealte Tradition des Stierkampfs ist in Spanien ebenso beliebt wie umstritten. Manchmal schlagen die Bullen in Todesangst zurück - und zwar brutal, ohne Rücksicht auf Verluste. Was treibt einen Torero trotz Glasauge und gehörlosem Ohr wieder in die Arena?

Gerade noch hatte Juan José Padilla die rote «Muleta» vor die Hörner des Stiers gehalten und sich elegant in seiner golddurchwebten, olivgrünen Robe leicht gedreht - da griff der mächtige schwarze Bulle an. Das laute Raunen in der Arena in Valencia verwandelte sich schnell in entsetztes Geschrei, als «Hortensia» den Torero wieder und wieder auf die Hörner nahm und er nicht nur seine Augenklappe verlor, sondern das Glasauge gleich dazu. Schnell wurde er von Helfern umringt und der Stier abgelenkt - dann entschied sich der schwer angeschlagene Padilla, oder «El pirata», wie er in Fachkreisen genannt wird, den Kampf doch noch zu Ende zu bringen.

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